Sommer 2026 – Paray el Monial

Sonntag 20. September – nach Paray

Frühstück auf der anderen Seite das Wagens, auf der Sonnen Seite des Lebens.

Und scheinbar haben wir beide ordentlich viel Sonne abbekommen, wir merkten es noch im Gesicht am Abend. 

Zusammenpacken dauert inzwischen etwas mehr als 30 Minuten, kurz nach 11 Uhr waren wir vom Campingplatz. Die Schranke ging mit dem Code noch auf. Was passiert denn eigentlich, wenn man deutlich später abreist ? Geht dann die Schranke nicht mehr auf ?

Es ging eine ganze Zeit am Kanal entlang. War das eigentlich der gleiche Kanal wir auf der Tour nach Dole ? Viele Schleusen. Viel kleine Ortschaften. VIele Schwellen mit 30 zur Verkehrsberuhigung. Jedesmal klappert etwas im Wagen:( Ochos, nannten wir diese Dinger seit Mexiko. 

Um die Zeit bis zur Öffnung des Campingplatzes zu überbrücken, hatte Sabine ein schönes Chateau rausgesucht. Doch als wir kurz bor 12 Uhr ankamen, war schon kein Zugang wg Mittagspause mehr möglich.

Wir hätten doch einen Tisch im Schlossrestaurant buchen sollen ? 

Letztes Stückchen vor Paray ging es auf die N79. Hier ziemlich neu fertigestellt, schöner glatter Belag. Der Wagen glitt mit seinen 90 kmh mit der automatischen Geschwindigkeitsregelung so dahin. Aber ich musste doch immer wieder an den Komfort denken, den wir inzwischen mit dem T-Roc genossen. In Amerika fahren jetzt schon die ersten selbstfahrenden Autos. Im Bimo muss man heute noch alle Sinne anspannen. 

Der Campingplatz in Paray hatte noch nicht auf. Wir legten uns auf dem Parkplatz vor dem Campingplatz noch mal für eine halbe Stunde aufs Ohr. 

Der Franzose an der Rezeption texte Sabine auf französisch zu, nachdem er klargestellt hatte, dass er Franzose sei und kein Englisch sprechen würde und feststellte, dass Sabine doch etwas auf französisch verstand. Ich war sowieso verloren. 

Wir vergammelten den Nachmittag am Wagen. Das Wetter war angenehm warm. Hoffentlich bleibt es so.