Sommer 2026 – 3 Tage Burgund bei Beaune

Donnerstag 17. September – nach Beaune

Es war morgens um 8 Uhr richtig nebelig als wir den ersten Gang zu den Sanitären Anlagen machten.

Das tolle Bild mit den Anglern machte Sabine. Die sassen 10 Meter von unserem Wagen weg.

Einkaufen beim Intermarche, die auch eine kleine Selbstbedienungstankstelle hatten.

Schnell noch mal volltanken füt 2,38 Euro pro Liter. Wer weiss, ob Diesel nicht auch knapp wird, erste Stimmen sagen das für November voraus. Aber wer weiss? Ein voller Tank gibt Sicherheit.

So ein modernen Tankautomaten hatten wir noch nicht gehabt, endlich mal eine super Menüführung auf einem gut lesbaren Bildschirm. Ich hatte zwas deutsche Sprache gewählt, es kam dann doch auf englisch. Und keine Vorabbelastung auf meiner Karte?

Nach Beaune ging es über die Landstraße, raus aus dem Jura, rein in flache Weiten der französischen Landwirtschaft. 

Beaune war ein Tip von Geli, die da mal mit den Chor war. Uns sagte die Ecke nichts. Erst als wir da waren, stellten wir fest, dass wir in der Hauptstadt des Burgund gelandet waren und

der kleine Ort mit unserem Campingplatz ein bekannter Weinort mit großem Chateaux war.

Wir erkundeten den Ort mit den Rädern

nachdem der kleine Wasserfall des Flusses Le Rhoin oberhalb des Ortes ein Reinfall war, der war ausgetrocknet. Dafür sprudelte aber der Brunnen.

Schöner Blick über die Weinreben auf dem Radweg der nach Dijon ging.

Alles sehr französisch. Hier waren die Häuser auch besser, in den Dörfern auf der Strecke war es teilweis doch sehr trostlos gewesen.


Freitag 18. September – Beaune

Nachts wird es jetzt plötzlich kälter und damit morgens frischer vor dem Wagen. Was vorher noch schattenspendende Bäume waren, blockierte uns jetzt das wärmende Sonnenlicht.

Wir fanden den Einstieg nicht in den Radweg nach Beaune und sind über die Landstraße bis zur Autobahnbrücke. Erst da sahen wir den Radweg durch die Weinberge, den wir dann auf dem Rückweg nahmen.

Aber auch hier auf dem Hinweg nach Beaune rein ging es noch mal ordentlich durch die Wege in den Weinreben. Dann nur noch ein kurzer Teil und – schwupps – waren wir mitten im Zentrum.

Wenn man Buchholz mit Beaune vergleicht, dann ist es ein riesiger Unterschied.

ChatGPT

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Buchholz

  • stärker auf Alltag und Wohnen ausgerichtet
  • viele Familien und Pendler
  • Hamburg ist wirtschaftlich und kulturell sehr wichtig
  • viel Natur unmittelbar vor der Haustür
  • eher norddeutsch-pragmatisches Stadtbild
  • größer als Beaune

Beaune

  • deutlich stärker vom historischen Zentrum und Tourismus geprägt
  • Wein und Gastronomie spielen eine wesentlich größere Rolle
  • sehr kompakte Stadt
  • französisches Café-/Restaurantleben
  • viele Besucher aus Frankreich und dem Ausland
  • Dijon und Lyon sind wichtige größere Zentren in der weiteren Umgebung

Die Stadt Beaune selbst beschreibt sich aktuell als Stadt mit rund 22.000 Einwohnern, aktiver Innenstadt, vielen Veranstaltungen und einer auf Fußgänger und Radfahrer ausgerichteten Größenordnung. 

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Wir kreisten durch die Innenstadt, die uns sehr beeindruckte. Viele Restaurants oder Weinprobierstuben.

Auf dem Rückweg noch Einkaufen beim großen Leclerc Supermarkt kurz vor der Autobahn.

Bagger rissen alte Weinreben raus. Vorher hatten wir Felder mit Neuanpflanzungen gesehen. Exakte Abstände der Pflanzen in alle Richtungen.

In Summe ca 20 Kilometer mit den Rädern.

Nachmittags dann noch mal in die Weinberge der anderen Richtung.

Tolle Aussicht von oben.

Alle Weinreben waren abgeerntet, was mir auffiel, man hatte nicht den so typischen Geruch des Weines in den Ortschaften wie ich es von der Mainzer Gegend her kenne. Oder war die Weinlese hier schon zu lange her und die Gerüche verflogen? 

Abends wollte ich noch mal die vermeintliche besondere Stimmung im Ort einfangen und bin alleine in den Ort geradelt. 

Aber es war nichts besonders beleuchtet. Schade, hatte ich mir anders vorgestellt.

Aber auch hier wieder keine Mücken.


Samstag 19. September

Draussen 10 Grad und wir hatten die Dachluke über Nacht aufgelassen. Im Wagen waren es nur noch 14 Grad beim Aufstehen.

Trotz frühem Aufstehen wurde es doch 10.30 Uhr bis wir loskamen. Heute war in Beaune Markttag, da wollten wir hin.

Da wir jetzt den richtigen Fahrradweg kannten ging es recht schnell. 

Wir stellten unsere Fahrräder ab, bevor es mit dem Markttrubel los ging. 

Ich versuchte mich wieder mit der 360 Grad Kamera. Mal sehen, wie ich die besten Bilder von hier aus eingebettet bekomme, denn von der WordPress App aus geht es nicht, da die keine 360 Grad Bilder kennt, bzw keine A-frame Code einbetten kann. 

Hier ein paar Impressionen als Platzhalter 

Dafür gibt es inzwischen einen eigene Blogbeitrag.

Ich war stolz, das hier vom Campingplatz so hinzubekommen.

Abends gegrillt, dazu ein Burgunder Wein. Das war kein ganz billiger, aber überzeugt hat er uns nicht. Wir sind mit den spanischen Weinen eine ganz andere Geschmacksrichtung gewohnt. Dieser Wein erinnerte mich an die ersten Einstiege als Jugendlicher in die Welt der Weine.