Donnerstag 18. Juni, – Geiranger

Nachts habe ich ein paar mal aus dem Fester geschaut, die Einfahrt in den Geiranger Ford soll so fantastisch sein. Inzwischen wird es hier im Norden diese Tag ja nicht mehr richtig dunkel, man konnte also gut rausschauen. Aber es war nicht spektakulär.

Erst als wir uns mit vielen anderen um 6 Uhr morgens an Deck trafen, war der typische Geiranger Fjord mit den hohene steilen Felsen zu sehen.

Lautlos schob sich das gigantische Mein-Schiff durch das glatte Wasser. Einige dicke Teleobjektive und ansonsten waren alle mit dem Handy am Fotografieren.

Auch ich hatte dafür extra meine große Kamera mitgenommen.

Der Steg, der zum Boot ausklappt.

Mit diesem Schiff verändert sich auch mein Verhältniss zu Größenordnungen.

Leichter Nieselregen

Der Ort war klein, am Hafen unten eigentlich nur Souvenirläden neben all den Angeboten für die vielen Outdoor Aktivitäten, wie Wandertouren, Kajak paddeln oder Schlauchboot fahren, … eine Reihe von Bussen stand bereit. Unsere Frühstücksnachbarn hatten einen Helikopterflug ( 500 € pP ) gebucht.

Wir waren als typische Camper selbstständig. Am Campingplatz vorbei ging es 380 Stufen am Wasserfall zum Fjordinfozentrum und

Wir folgten weiter dem Pfad der ZIP Line,

bis es zu steil für uns wurde.

Unglaublich, wie klein unser riesiges Schiff von hier oben wirkte.

Andere Gäste waren mit dem Bus hier hoch gefahren, wir gingen auch zufuß wieder die Treppen runter.
Um 12.30 Uhr waren wir schon wieder zurück im Schiff, die Security ging schnell, wenn nicht eine so große Schlange wartet.

Mittagessen an Bord, da für uns ‚umsonst‘. Die norwegischen Preise draussen für selbst einen kleinen Imbiss waren enorm. Aber was macht das mit solch einem Ort ? Gut, dass es etwas nieselte, viele verweilten in den Souvenirshops. Da gab es doch bestimmt etwas zum Mitbringen.
Nach einer kleinen Pause noch mal los. Leider hatte es angefangen richtig zu regnen. So kamen wir nicht weit. Es reichte uns dann auch für heute.

Nachmittag an Bord verdödelt, hier einen Kaffee, dort einen Kuchen, liegend in geschützter Ecke am Pool zum Lesen.

Lange die vorbeiziehenden Landschaften nach dem Ablegen genossen. Kurzer Stop an einem Seitenfjord zum Aufsammeln der Gäste, die parallel mit dem Schlauchboot neben uns herfuhren.
Die Poolparty liessen wir ausfallen. Es wurde ua Glühwein serviert. Zumindest war es wieder trocken.
22.30 Uhr, immernoch hell, die letzten Ausläufer des Fjordes zogen vorbei, teilweise noch schneebedeckt.
Freitag 19. Juni – Seetag
Kurz, kein Land in Sicht, aber viel Sonne bei ruhiger See
Morgens ins Sportstudio.

Den Tag verdödelt zwischen Sonnendeck, unserem Balkon, als die Sonne rumkam und der Bar am Heck. Sabine fiel an Bord auf, sie war die einzige mit einem selbstgestrickten Norweger-Pullover.

Die Polarkreistaufe war ein großer Event
Die Kabine bekamen wir Abends gar nicht dunkel, trotz dichter Vorhänge. Die Mitternachtssonne schien einfach so massiv auf unseren Balkon.
Samstag 20. Juni – zweiter Seetag
das Schiff ist gigantisch
das Angebot ist gigantisch
Zum Sport muss man sich durchringen
Hier ein Vortrag, dort eine Verkaufsshow
Essen konnte man durchgehend
Kaffee gab es fast überall
auch Cocktails
( wir hatten inzwischen eine Vereinbarung, kein Alkohol vor 16 Uhr )
Sonne auf dem Balkon
Abends Fussball live für alle Fussballfans auf großer Leinwand in der Sport Arena
und noch eine Show im Theater
oder lieber in die Abtanzbar ?

Unsere Lieblingsbar, der Ruhepool. Riesige Fenster, die See glitt vorbei.
Ruhig war es, leider wurde er auch von den Gästen der gegenüber liegenden Sauna genutzt. Manche Leute sollten wirklich nicht im Bademantel in eine Bar. Besser alle.