Später Start in Bremervörde

Freitag 24. Juli Bremervörde 

Durch die Kreuzfahrt nach Norwegen ist es spät geworden, so spät hatten wir noch nie unser Wohnmobil aus der Halle geholt. 

Natürlich mussten wir beim Schlachter uns wieder die leckere Mettwurst kaufen. 

Dieses Mal gab es Startschwierigkeiten, aber das hatten wir geahnt, die Starterbatterie war schon letztes Jahr schlapp. Ich hatte sie auch noch nie erneuert. Mit Starthilfe vom T-Roc sprang er dann schließlich an. Eine neue Batterie hatte ich schon gekauft, eingebaut wurde sie aber erst Zuhause. 

Letzten Montag machte unsere Werkstatt noch mal einen sogenannten ‚Urlaubs-Check‘, da waren wir dann erstmal auf der sicheren Seite, hatte sich über die Jahre bewährt. Auch so etwas wie Reifendruck auf dem Reserverad oder Keilriemen Spannung wurde gecheckt, da tue ich mich selber schwer, das einzuschätzen.

Bevor es auf große Tour geht, müssen wir erstmal eine Testfahrt machen und sehen ob alles funktioniert.

Eigentlich wollten wir dann letzte Woche schon los, Armelinghausen oder Oldendorf, doch es war wieder sehr heiss gewesen, da mussten wir nicht im überwarmen Camper übernachten.

Sabine brauchte noch Mehl für ihre Brote. Das Roggenmehl als auch die fertigen Backmischungen von der Mühle in Hollers Twielenfleet bei Hein Noodt hatten wir von einer letzten Fahrradtour zur Apfelblüte ins alte Land mitgebracht und für sehr gut befunden. Schicken lassen ist zu teuer, also fuhren wir heute mit dem Bimo ins Alte Land und luden den Wagen voll. 2 Rapshonig zu einem vernünftigen Preis gab es noch dazu.

Jetzt fahre ich mit dem T-Roc einen Automatic Wagen und gewissem Komfort der automatischen Steuerung. Hier im VW Bus musste ich mich doch tatsächlich an das manuelle Fahren wieder gewöhnen. Zweimal hatte ich den Wagen in der Einfahrt schon abgewürgt, weil ich beim Starten die Kupplung nicht getreten habe. Auch vorhin musste ich mir die Kupplung bewusster machen, zB bei Abbremsen vor der Ampel. Apropos Abbremsen, in Ovelgönne bin ich geblitzt worden, ich meine ich war auf 50 gewesen. War da etwa neuerdings 30 bei dem Ortseingang? Hatte ich dann nicht gesehen 🙁 

In Buchholz waren die letzten Tage auch etliche neue 30iger Zonen und entsprechende Schilder aufgestellt worden. 

Den Stellplatz am Vörder See in Bremervörde kannten wir noch nicht. Der ‚Hilfssheriff‘ meinte, den Platz, den wir uns ausgesucht hatten, wäre ok und frei. Viel los hier auf der großen Wohnmobil-Station.

Kleines Nickerchen mit anschließendem Kaffee und ab ging es mit den Rädern am See entlang in das nahegelegene Bremervörde. So nett hatten wir das gar nicht in Erinnerung.

Einmal rund um den See und zurück zum Bimo. Der Platz war wirklich sehr ruhig. So hörten wir den Heissluftballon schon bevor wir ihn ziemlich dicht über uns schweben sehen konnten. Wir hatten unser Krombacher Bier schon aus und waren zum Wein übergegangen.