Sommer 2026 – Luxemburg 

Sonntag 4. Oktober 2026 – nach Luxemburg

Wieder so eine Mücken-Nacht. Und dieses mal war die Tür zu. Wie kommen die Viecher bloß in den Wagen ? – Ich habe schon wieder ein Schlafdefizit.

Wie geht so ein Päarchen mit dem selbstausgebauten VW Bus mit den Mücken um, die die ganze Zeit den Wagen bei voller Beleuchtung am Abend offen hatten, um ihr Vorzelt aufzubauen ?  

Heute morgen hat es vor dem Aufstehen kurz geregnet und es ist wieder wärmer geworden. Damit kämpften wir beide nicht nur mit den Mücken sondern auch mit den Decken. Mal war es zu warm, dann wieder zu kalt, ein Gewühl mit den Decken. Sabine hatte zum Geburtstag eine besondere Baumwoll Decke geschenkt bekommen, eine sogenannte Musselin Decke, die war bei ihr die Alternative, wenn der Schlafsack zu warm war, mir reichte meistens ein einfacher Bezug, aber der ist auch recht dünn. 

Es war wieder große Abreise. Der Campingplatz war wohl ein idealer Durchreiseplatz, besonders für Engländer, die weiter wollten, so wie unserer Nachbarl letzte Nacht, die entweder nach Griechenland wollten oder daher kamen.

Niederländer, Belgier und Engländer stellten hier die Mehrheit. Meistens Nachmittags angekommen, morgens schon wieder früh weg. 

Die meiste Zeit ging es über Autobahn bzw Ñationalstrassen Richtung Belgien, in Belgien etwas über die Dörfer und zum Schluss wieder Autobahn fast bis an den Campingplatz in Luxemburg. Ca 250 Kilometer.

Sabine hatten einen stadtnahen Campingplatz rausgesucht, die Idee war wieder mit den Rädern in die Stadt zu fahren. Reservierung hatte geklappt, es war recht sonnig, als wir unseren Stellplatz bezogen. 

Nach dem Kaffee ging es auf die Räder, die Strecke in die Stadt zu erkunden. Natürlich haben wir uns verfahren und den Einstieg in den gepriesenen Radweg in die Innenstadt nicht gefunden. 

Aber wir haben es doch bis in die Innenstadt geschaff. Wir kamen am Hauptbahnhof raus und konnten die tieffliegenden Flugzeuge im Landeanflug sehen. Der Flughafen ist ja nicht weit weg. 

Sonntag Nachmittag in der Innenstadt ist anders als morgen an einem normalen Wochentag. Einige Geschäfte waren sogar offen. Aber es überwiegten die vielen ( asiatischen ) Touristen und die Leute, die draussen zum Essen sassen. 

Wir wagten uns mit den Rädern schiebend noch etwas in den Trouble. 

Der Rückweg war dann doch recht einfach, wenn man weiss, wohin man will. 

Meine Begeisterung für die Stadt hält sich bislang in Grenzen. Aber jetzt können wir immerhin sagen, wir waren mal da, in einer der reichsten Städte der Welt.