Donnerstag 10. September – bis Guxhagen
Es ist schon irgendwie komisch, wenn man zuhause nur mal so für ein paar Tage ist. Vor einer Woche waren wir aus der Uckermark zurück gekommen. Eigentlich nur mal schnell Wäsche waschen und Sabine ihre Impfung abholen und dann weiter. Aber es ist dann doch mehr, Treffen mit den Rotariern, Freunde, mit denen wir schon lange mal einen Spaziergang in der Heide machen wollten, kamen zu uns zu Besuch, weil es draussen die ganzen Tage schüttete. Enkel in Niendorf besuchen und Treffen bei der Zukunftswerkstatt. VR Projekt an der Grundschule Elstorf. Spazieren gehen mit Volker und natürlich den Garten auf Vordermann bringen. Die Falläpfel zu Apfelmus machen.

Die Pflanzen aus dem Haus, die ich in den Garten gestellt hatte, können da stehen bleiben, mit der Bewässerung muss ich mir keine Gedanken machen.
Aber am Wagen war nicht so viel zu machen, was in die Wäsche kam, ging gleich zurück in den Wagen. Wasser auffüllen, die Gasflaschen sollten mit Netto 5 Kilo noch reichen.
Die ersten Reiserouten Planungen hatten ergeben, dass wir es doch dieses Mal nicht bis zu unserem Sehnsuchtort in Asturien, Colombres, schaffen würden. Da reichen die geplanten 5 Wochen einfach nicht. Wir wollen ja nicht hetzten und anderswo ist es auch schön. Vielleicht bleiben wir ja in Frankreich hängen ?
Tanken für 2,25 € pro Liter Diesel in Welle. Bis der Euro Betrag bei 125 € stoppte, sagte ich mir, das ist hoffentlich die Vorfreude auf ein paar schöne Tage. Aber so richtig genießen konnte ich die paar Minuten nicht, vor allen, wenn man weiss, dass der Dieselpreis bei ca 0,95€ liegt, wenn keine Steuern drauf wären. Es hat sich alles verschoben, vor Jahren war noch Frankreich so viel teuerer mit den Spritpreisen, jetzt soll es deutlich günstiger als Deutschland sein. Also schnell hin.

Sabine hatte einen Campingplatz ausgewählt, den wir schon kannten, der günstig für eine Nacht ist und gut zur Autobahn liegt.
Als wir dort ankamen, stellte sich raus, das war gar nicht der bekannte Platz, sondern der gebookmarkte aus einer Empfehlung von Freunden.

Campingplatz Fuldaschleife gleich hinter Kassel. Kannten wir noch nicht, aber er hatte alles was wir brauchen. Interessant wie sich die Plätze mit der Digitalisierung ändern, einfache Buchung über das Web, nur bargeldlose Bezahlung. Das kannten wir von den Campingplätzen in Brandenburg anders.
Noch ein kleiner Spaziergang in den nächsten Ort.

Die Fulda war hier schon öfter über die Ufer getreten.

Auf dem Campingplatz konnte man dann auch sehen, dass die Dauercamper ihre Wagen alle aufgebockt hatten.

Ich musste leider feststellen, dass ich mir eine Beule ins Bimo gefahren hatte. Offensichtlich war das schon zuhause in der Einfahrt passiert. Sehr ärgerlich. Aber zum Glück kein ernsthafter Schaden.
Tatsächlich haben wir das Bimo jetzt genau 10 Jahre und bislang noch keinen ernsthaften Schaden, bis auf ein paar kleine Schäden. Hier eine Bestandsaufnahme
- Die Delle oben am Alkoven, damals in Düsseldorf
- Die hintere Kappe der Markiese abgerissen und verloren
- Die elektrische Ausfahrtreppe, die leider einen Straßenpfosten nicht überlebt hat, weil es die A49 noch nicht vollständig gab.
- Das Alkovenseitenfenster, das davon flog, weil ich es nach einem schönem Wochenende im Uelzener Uhlenkoeper Camp nicht geschlossen hatte
Aber es gibt auch Verschleissteile. Ich habe noch nicht geschrieben, wie gut ich auf der neuen Schaumstoff Matratze schlafe, die wir noch vor dem letzten Winter gekauft hatten.
Und was ist jetzt mit der Kühlschrank Tür ?