Dieser Blogbeitrag bietet einen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2025 und dokumentiert verschiedene Projekte sowie Veranstaltungen im Bereich der Virtual Reality (VR). Der Autor beschreibt seine Arbeit an der Zukunftswerkstatt Buchholz, wo er Workshops für Schulen leitete, Cloud-Systeme modernisierte und öffentliche Events wie den „Weltenbummler“ organisierte. Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Museen und der Integration von künstlicher Intelligenz zur Erstellung von 3D-Objekten. Trotz technischer Erfolge thematisiert der Text auch Herausforderungen, wie schwankendes Interesse an Schul-AGs oder die organisatorischen Hürden bei VR-Präsentationen. Insgesamt zeigt die Quelle die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien in der Bildung und Kulturarbeit auf. ( Zusammenfassung NotebookLM)

RAUM Unterstützung
Das Jahr begann schon ganz gut. RAUM sagte uns an der zukunftswerkstatt Unterstützung zu. Wir durften uns an der zukunftswerkstatt ( ZWB ) einen eigenen Workspace gestalten. Durch die VR Familie hatte ich bereits mehrere Workspaces auf unseren Brillen der ZWB und ich wusste, was mich erwartet.

Das Werkstattgespräch ‚Wie sieht die Zukunft aus ?‘ Ende Januar war mehr ein Vortrag von mir über den Stand der Technologien, wie ich sie heute sehe, Space X hatte gerade die ersten beiden eindrucksvollen ‚Catches‘ absolviert, über AI und AGI bis hin zu den humanoiden Robotern. Es kam nur zum Schluss etwas ganz wenig VR 🙂 – Ich hatte mir Folgeveranstaltungen versprochen, die leider ausblieben 🙁

Endlich weg von iServe, die ZWB hatte sich für Microsoft Cloud entschieden und ich bekam als erster Zugriff auf SharePoint, das sich wie dieses WordPress anfühlt. Ich kam sofort zurecht und konnte vieles von iServe zu SharePoint migrieren. Endlich eine Plattform, um allen zu zeigen, was man mit VR so alles machen kann. Leider kam es anders, ich hatte zwar viel in dieser neuen Platform geteilt, aber es wurden in 2025 keine Zugrifffsrechte vergeben. Auch wäre eine externe Seite schön gewesen, die die VR Aktivitäten, so wie diese Seite extern zeigen.

Der Weltenbummler: Die öffentliche Veranstaltung ‚Weltenbummler‘ war etwas aufwendiger in der Vorbereitung. Ich wollte zumindest auf den 10 Quest Brillen jeweils eine VR Anwendung zeigen. Dafür hatte ich mir 10 Stationen überlegt und dann auch noch die beiden Pico Brillen, die wir an der zukunftswerkstatt haben, mit genutzt. Das Problem war,
1. es gab so gute Anwendungen, die aber Geld kosten. Zumindest der Brink Traveller konnte von der ZWB angeschafft werden.
2. Der Einstieg in eine VR Anwendung ist für VR Neulinge, und das waren die Besucher, nicht ganz so selbsterklärend. Ich benötigte für jede Station einen Betreuer. Ich freute mich, dass ich meinen beiden ehemaligen IBM Kollegen aus Hamburg gewinnen konnte, die extra mit einem CarSharing Auto raus nach Buchholz in die zukunftswerkstatt kamen.
Auf eine Anfrage vom Marstall Winsen, kam der Arbeitskreis Digitalisierung in den kleinen Museen im Landkreis bei uns in der Zukunftswerkstatt zu Besuch. Wir hatten 2 VR Apps von Museen auf den Brillen, die konnten die TN ausprobieren.
Die Folgeveranstaltung war dann im Marstall in Winsen am 14. März. Ich durfte VR präsentieren.
Circa 60 Teilnehmer, das Hauptthema war Digitalisierung in kleinen Museen.
Aus VR Sicht war der Beitrag der Referentin vom Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe am interessantesten. Sie stellte auch die Aktivitäten des Museums im Bereich der Digitalisierung, dem 3D Scan vor.
Das Museum für Kunst und Gewerbe legt ebenso wie wir 3D Elemente in Sketchfab ab, fragte aber auch nach der Langlebigkeit solcher Plattformen.
Interessant war dort im Vortrag auch der Hinweis auf das Google Repository für Kunstgegenstände.
Am Ende der Veranstaltung waren dann drei Arbeitsgruppen. Am besten besucht war die Arbeitsgruppe ‚wie nutzt ein kleines Museum Social Media am besten’. Instagram war da die Plattform. Der Vortrag kam von unseren ZWB Nachbarn dem Heimat Museum Holm Seppensen, die ja auch eines meiner 360 Grad Bilder auf ihrer Seite haben.
Mein Vortrag zu VR war dann nicht mehr im großen Saal, sondern oben im zweiten Stock in der historischen Kinobestuhlung.
Leider nur acht Teilnehmer, es gab anschließend ein Demo auf einer VR Brille.
Auf solchen Veranstaltungen kann man nicht sehr viele VR Anwendungen zeigen. Es geht meistens drum nur mal kurz die Brille aufzusetzen und sich einen Eindruck des 3D Bildes zu verschaffen. Ich habe als Beispiel die Basilica de Los Angeles verwendet.

Rückblickend fand ich es nur etwas schade, dass ich in meiner Arbeitsgruppe nur so wenige Teilnehmer hatte, aber gegen das Schwerpunktthema ‚Social Media‘ hatte VR keine Chance 🙁

Die VR Kurse im außer-schulischen Nachmittag waren nicht besonders gut besucht, die Schüler hatten keine Zeit oder andere interessante Aktivitäten am Nachmittag. Letztes Jahr im Dezember hatten die 2 Vormittag, also im inner-schulischen Bereich, in der Schule in Tostedt viel Spaß gemacht. Für mich heisst es inzwischen, nur über die Lehrer komme ich an die Schüler.
Über das Filmmuseum in Bendestorf war ich an einen Lehrer von der Waldschule gekommen, der sich für das Thema VR interessierte. So bekamen wir 3 Vormittage an der Waldschule für einen Einstieg in VR.
Mein Lieblingsvideo vom letzten Tag an der Waldschule, weil es die Stimmung und Aufregung des Schülers so schön wiedergibt, der mit der VR Brille die Scenen gefilmt hat.
Meine ersten AI generierten 3D Objekte konnte ich auch schon dort zeigen. Erstellen von 3D Objekten mit der Hilfe von AI, wurde im Laufes des Jahres weiter perfektioniert.

Die Zertifikate, die wir für die Schüler ausstellten, hatte ich mit obigen Hintergrundbild versehen, das ich auch per AI generiert hatte.
Auch kam Googles AI NotebookLM passend für eine Zusammenfassung der 3 Workshoptage.

Mario Kart Event E-Sport: #juzdiggi Racing Cup 2025 vom Mediencenter in Burg Seevetal am 4. Februar
VR war mehr der Pausenfüller, für mich aber ein hektischer Tag, so aufgedrehte 64 (?) Jungs und auch ein paar Mädels hatte ich noch nicht erlebt. Das Mediencenter hatte eigene VR Brillen mitgebracht. Am beliebtesten war Richies Plank, danach BeatSaber aber auch Gurilla Tag war gefragt,
Keine von den Anwendungen hatte ich auf der Brille der ZWB. Überrascht war ich, dass Sportarten wie Boxen gefragt wurden, kämpferische Bewegungen waren bei einigen Jungs zu sehen.

Hat mich gefreut solch einen großen Event mal unterstützen zu dürfen, habe wieder viel gelernt.

Die VR AG an der ROGA ( Schule in Rosengarten ) war ein Flop, obwohl die Vorbereitung gut war. Es war einfach eine zu geringe Beteilligung da, Im Winter 2024 hatte ich mit der ersten externen Veranstaltung in einer Schule in Tostedt viel über das Netzwerk an Schulen gelernt. Das war mir schon an der Waldschule zugute gekommen. Auch hier verwaltete die ITK das Netzwerk. Von versprochenen 8 Teilnehmern kamen in den 7 Terminen meistens nur 4 und es blieben zum Schluss nur einer übrig. Eine AG ist freiwillig, dann kommen auch noch krankheitsbedingte Absagen und Schulpraktikas. Dafür machen wir den Aufwand nicht, kommen zu zweit und bringen 8 Brillen mit.
Gar nicht so einfach ist der Umgang mit Schülern, die eine eigene VR Brille haben, die wollten auch in diesen 1,5 Stunden nur zocken und suchten sich ihre eigenen Anwendungen, die nichts mit dem Unterricht zu tun hatte.

Ich bekam eine Einladung zu einer Podiumsdiskussion über VR in der Bildung auf dem Magdeburger H2 Hub. Dazu gibt es hier einen eigenen Blogbeitrag.

Anschliessend war dann gleich das Treffen der VR Familie in Merseburg, mit Besuch des Planetariums und des Chemiemuseums. Auch dazu gibt es einen eigenen Blogbeitrag. – Es waren wieder viele schöne Sessions am Lagerfeuer mit der VR Familie im Laufe des Jahres,




wir haben viele interessante Welten besucht, die ich hier gar nicht alle ansprechen kann.

Zusammen mit dem GF von der zukunftswerkstatt hatte ich zu einem AI Wettbewerb über die Ferien aufgerufen. Bei den 3D Schmetterlingen war ich der einzige, der ein Objekt eingereicht hat, aber ich war ausser Konkurrenz. In RAUM findet man heute meine Schmetterlingsobjekte, die aber auch mit GravitySketch gemacht worden sind.

Die Bilder vom Wettbewerb habe ich in einer Spatial Ausstellung ‚aufgehängt‘.



Teilnahme mit dem ZWB Medienworkshop an einem Samstag an der Veranstaltung Festival der Zukunft auf der Münchner Museumsinsel. Von Buchholz aus begrüßten wir am 5.7. die Teilnehmer in München in der Mixed Reality Welt der VR Familie. Festival der Zukunft ,


Klick Cut Code Ende Juni auf dem Kiekeberg : Ich bin mehr spontan in die Betreuung des VR Demo Standes eingesprungen. Danke für die Unterstützung durch den BuFDi des Mediencenters, er hat einen super Job gemacht und schnell gelernt, worauf es in der Betreuung ankommt. Evtl. unterstützt er mich im VR Kurs im ZWB Sommerprogramm.
Der Raum
- Platz ok für eine Brille, wir hatten aber größtenteils wg hoher Nachfrage 2 Brillen parallel im Einsatz
- Super dekorativ abgeklebt, auch der Zuweg zum VR Demo Raum
- Passend davor die VR App auf einer Pico ( 3DOF ) vom Kiekebergmuseum.
- Gut war auch die Sitzbank als Ablage für Brille und VR Brillen
- Schlecht war die Akustik
- Extrem schlecht war die Lüftung, es war zu warm
Publikum
- War ganz anders als auf dem Mario Event in Burg Seevetal, viel gesitteter, da keine Gamer ?
- vielfach in Begleitung der Eltern, was gut war, denn die Eltern probierten auch VR aus und können so mit ihren Kindern auf Augenhöhe über VR sprechen
- 2 Kontakte zu Lehrern, die sich VR auch an ihrer Schule vorstellen könnten, IGS Winsen und FuXs Hittfeld
Problem Alter der Jugendlichen, Eltern wollten unbedingt die Brille den Kids zeigen, teilweise waren die Kids erst 8 Jahre
Enttäuschte Gesichter, wenn ich abgesagt habe, habe versucht es mit Kopfgröße und Augenabstand zu erklären
Kopf zu klein für die Brillen, das einfache Headstrap kann man nicht fester ziehen, hilfreich wäre das Elite Headstrap mit Feststellmöglichkeit, wenn man wirklich kleiner Köpfe bedienen möchte.
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