Donnerstag 8. September
Brötchenholen war heute meine einzige körperliche Betätigung 🙁
Gut, dann war da noch Räder einpacken, die Leckerschmeckerkassette, Wasserauffüllen, aber das zählt ja nicht.
Da wir so lange in Fürstenberg waren, war es im Rückblick doch sehr angenehm, dass sich nicht dauerend die Fahrräder auseinader schrauben musste. 4 Tage lang waren waren wir noch nie mit dem Bimobil auf einem Campingplatz.
Sabine holte sich noch letzte Spanientips vom Nachbar, der andern Nachbar, der Dieter, war schon am Abend um 22 Uhr zur Schranke gefahren und wollte morgens um 4 Uhr schon los Richtung Heilbron.
Lebensmittel Einkaufen bei Aldi und los ging es die B96 Richtung Neu Strelitz.
Erinnerungen an das Hexenwäldchen kamen hoch. Wir hatten eine Campingplatz am Nationalpark Nähe der Havelquelle als Ziel. Ganze 39 Kilometer entfernt vom letzten Campingplatz.

Kurz vor 13 Uhr kamen wir dort an und es fing an zu regnen
und regnen
und regnen
Aber die kulinarische Entdeckung waren die Dampfnudeln im Omnia. Tiefgefroren gab es sie beim Aldi. Leicht angetaut, Wasser unten in die Schale vom Omnia udn 20 Minuten im Dampfbad. Super lecker mit der restlichen Mathilde, die wir noch hatten.
So verbrachten wir den restlichen Tag im Wagen. Ich schaffte es in der einen kurze Pause nicht mal über den Campingplatz, sondern nur ein mal kurz raus um Bilder zu machen.

Aber es wurde nur ein Bild, denn auch Sabines kleine Canon Kamera hatte einen aus den nichts heraus einen Objektivfehler und das Objektiv liess sich plötzlich nicht mehr einfahren 🙁
Das ist jetzt schon unsere vierte Canon Camera mit Objektivfehler !
Meine erste Digitalkamera, da waren 16 MB noch viel Speicher
Meine erste Bridgekamera mit dem abklappbaren Display
Meine kleine S110 sowie jetzt diese S110
von Sabine, die ich letztens gerne nutzte, weil sie gute Bilder für ihr kleines Format machte. Hatten wir uns die damals gemeinsam gekauft, als wir nach Indien geflogen sind ? Hatte Inga nicht die gleiche Kamera für unsere gemeinsame Indien Reise bekommen ?
Eigentlich sind die Canon tolle Kamras, aber alle endeten mit dem gleichen Fehler.
Das Objektiv liess sich nicht mehr einfahren !!!!
So wurde gelesen, auch Sabine war bei Any Rand gelandet und nutzte die Kindle App auf dem Handy.
Freitag 9. September – Kratzeburg
Nachts kein Regen mehr, gegen 21 Uhr hatte er aufgehört. Leider hört man auch hier die Bahn 🙁

Noch vor dem Frühstück ging es Baden im See. Etwas Überwindung hat es schon gekostet, war dann aber toll. Der schöne sandige Untergrund machte es einfacher einzusteigen. De Regen hatte bestimmt das Wasser noch etwas abgekühlt, aber es war für eine kurze Runde super.


Nachmittags sollte es wieder Schauer geben, so machten wir uns zeitig auf den Weg, den Havelradweg gen Süden. Gen Norden muss nicht weit von hier die Havelquelle liegen.

Letztendlich ging es bis nach Kakeldück, dem Ort, wo der Campingplatz Hexenwäldchen war. Das war uns anfanges gar nicht so bewusst. Die Stecke kam uns aber bekannt vor. Auch die Glaswerkstatt. Wir waren uns nicht sicher, ob wir dort das Glasbild mit der Tulpe gekauft hatten, das heute noch in der Küche im Fenster hängt.

2014 ist ja schon etwas her, aber erkannt haben wir beide noch viel von der Strecke.

Wir hätten auch fast bis zum Müritzsee radeln können, der war nicht mehr weit weg.
Wir entdecken einen Zwetschenbaum am Straßenrand und gönnten uns eine kleine Kostprobe.

Zurück ein Stop an einem ‚Cafe im Turm‘. Eine Frau betrieb einen alten Transformator/Elektro Turm als kleines Cafe direkt am Havel Radwanderweg. Nur 2 Bänke, dafür eine gute Kaffeemaschine und guten selbstgebackenen Kuchen. Eine Suppe hätte man hier auch bekommen können. Der Zwetschenkuchen war ganz frisch aus dem Ofen. Sie war auch gerade dabei weiter Zwetschen zu entsteinen während wir unseren Kuchen aßen und uns mit ihr unterhielten. Trocken würde sie die Zwetschen, mit Dörrobst kannte sie sich aus. Müssen wir auch mal probieren. 3 Tage in der Sonne, dann zum Schluss noch mal kurz in den Ofen, die Restwärme vom Backen nutzen.

Zurück am Wagen ging es noch mal in den See.
Dunkle Wolken kamen auf und Donner war in der Ferne zu hören, aber ein Gewitter erreichte uns nicht.

Toll dann der Sonnenuntergang auf der anderen Seite des Sees. Den hatten wir gestern wegen das Regens nicht.
Samstag 10. September
Heute wäre Vati Werner Funke 102 Jahre alt geworden.
Noch vor dem Frühstück gingen wir in den See. Draussen war die Luf t erstaunliucherweise wieder 17 Grad. Die Sonne kam gerade hinter den Kiefern am Ende des Campingplatzes rüber. Als wir uns umdrehten und dem Ufer und der Sonne entgegenschwammen, stiegen vom See Nebelschwaden auf. Ein toller Anblick. Kurz nach uns stieg noch jemand anders in den See, wie hier im Osten üblich ohne was an. Wir waren eindeutig als die Wessies zu erkennen, da wir im Badeanzug bzw mit Badehose im See waren. Aber wenn man sich so hinterher gemeisam abtrocknet, verbindet das Bad und wir kamen ins Gespräch. Auch später nocch mal am Wagen. Dass der aus Dresden kam, war nicht zu überhören.
Für das Frühstück mussten wir etwas vom Wagen abrücken, damit wir in der Sonne sassen, sonst wäre es zu frisch gewesen.
Die übliche Prozedur beim Einpacken vor der Abreise

Zwischenstop in Waren.
Wir ärgerten uns, dass der noch als kostenfrei ausgeschilderte Groß-Parkplatz dann doch nicht kostenfrei war. Dafür hatten wir wir reichlich Platz. Das erwähne ich hier, weil wir hinterher ein 10 Euro Strafzettel hatten, dass wir dort als Wohnmobil nicht stehen durften, da nur für PKWs erlaubt wären. Das ärgerte uns besonders, weil hinzu kam, dass der Strafzettel 2 Minuten ausgestellt worden ist, nachdem wir den Parkzettel gezogen hatten. Da hat man auf uns gewartet das Ticket ausstellen zu können, anstelle uns auf einen falschen Platz hinzuweisen.
Wir dachten erst, die haben sich verkalkuliert, wir sind laut KFZ Schein ein PKW mit Aufsatzkabine. Aber wir sind ein LKW mit Aufstzkabine 🥲

Waren war für mich, der eigentlich ein gutes Ortskenntnis hat, komplett neu. Hier waren wir noch nicht gewesen.

Der Hafen war komplett neu gestaltet worden.
Auch die Altstadt war nett renoviert worden. Es war ein kleiner Markt am Rathaus, Sabine kaufte noch ein Kochbuch über Humus.
Es gab einen schönen Salat im Wagen, die Restaurants am Hafen waren uns zu teuer.
Ein ordentlcher Schauer kurz vor Plau

Wir konnten wieder Kony und Frank in der Privatstraße stehen und dort auch im Wagen schalfen. Viel weiter hätten wir es auch nciht geschafft, denn wir saßen noch lange mit den beiden auf der Terrasse, später gewärmt durch einen Gas Heizstrahler.
Sonntag 11. September
Wir gingen ohne die beiden noch vor den gemeinsamen Frühstück im See baden. Dei beiden warten in diesem Jahr noch gar nicht im See baden. Da haben sie den See direkt vor der Tür, keine 200 Meter weg und sie waren noch nicht im Wasser gewesen 🙁

Wir frühstückten lange und sprachen über viele, auch die aktuellen politischen Themen, machten dann noch eine kleine Spaziergang zum Imker ein paar Strassen weiter, wo ich noch 2 Gläser RapsHonig zu dem Preis von 5 Euro pro Glas erstand. Teilweise sind die anderswo inzwischen mit den Rapshonigpreisen schon bei 7,50 Euro, gesehen am Gemüsestand hinter Bernau.

Eigentlich wiollten wir noch einen Stopp auf dem Rückweg nach Buchholz machen, aber es zog uns direkt heim. Es ging die bekannte Strecke über Dömitz, Dannenberg zurück nach Buchholz.
Noch eine riesige Bohnenernte im Garten.