Rückreise von Torrox

Montag 9. März

Die Autobahn war schon gut zu hören, es war ja Montag, als wir ungewohnt schon um 7 Uhr aufstanden, denn wir wollten nicht zu spät in Xativa wegen der limitierten Parkplätze ankommen. 

Einladen und durchfegen dauert dann doch etwas, die Koffer hatten wir schon am Abend gepackt. 

Die Stecke war ja nicht neu für uns

aber immer wieder faszinierten(?) die unglaublichen Felder der Plastik Gewächshäuser von Almeria. 

Richtig viel weiter waren die rosa Mandelblüten nicht, im Vergleich zu der Anreise. 

Der absolute Gag war unsere Elektronik im Auto. Wir nutzten über Apple Play Google Maps von meinem iPhone. Und immer wieder, nach jeder Ansage von Google Maps ‚bitte hier abiegen‘ oä wurde von Sabines iPhone das Lied ‚Somebody that I used to know‘ abgespielt.

Wir wussten nicht wie wir das abstellen sollten. Es erinnerte mich stark an die Story, die ich mal von einem KFZ Meister gehört hatte, wo ein Kunde sich beschwerte, dass immer wieder auf dem Navi als erstes das Hotel auftauchte , wo er mit seiner Geliebten übernachtete und seine Frau dann skeptisch wurde, … Es war nachher schon ein Runnig Gag.

Für das Protokoll: Tanken in Xativa für 1,69 €/l , es ist richtig teuer geworden durch den Krieg im Iran.

Wie beim letzten Mal war es schwierig einen Parkplatz in diesen engen Gassen zu finden. Das Hotel hatte selber keinen eigenen Parkplatz und der gegenüber war von Einheimischen belegt. Wir fanden erst im zweiten Anlauf etwas, nochmals durch die engen Gassen,

weiter oben am Parkplatz für die Burg. Zum Glück ging es nur eine Treppe runter zum Hotel bzw unserem Zimmer, denn ein richtiges Hotel waren die ‚Maga Rooms‘ nicht.

Wir wunderten uns über das Knallen mit Feuerwerkskörper bei den Jugendlichen in den Straßen. Sabine fragte einen Mutter, die ihren Sprössling beaufsichtigte, ‚die üben für Fallas‘, die nächstes Wochenende nicht nur in Valencia, sondern auch hier in Xativa stattfinden. In Schaufensterläden der Altstadt konnten wird die traditionellen Kostüme bewundern. 

Kleiner Gang durch die Stadt bei 17 Grad, aber der Frühling war an den Bäumen noch nicht angekommen. 

Ein Bier und ein besonders leckeres Bocadillo zum Abendessen bei Black Pork, 

deshalb waren wir hier. 

Noch mal hoch zum Auto und Blick über die Altstadt und

hoch zur Burg. 


Dienstag 10. März

Das Zimmer war kleiner als das Zimmer, das wir beim letzten Mal hier hatten und es hatte wieder keine Tür zum Bad und dieses riesige Dusche. Aber für eine Nacht ok. Dafür gab es dann auch wieder Frühstück ein Stückchen die Straße hoch. Wir waren die einzigen und wurden mit Klopfen an unserer Zimmertür aufmerksam gemacht, dass das Frühstück fertig war

und persönlich dorthin begleitet, obwohl wir vom letzten Mal wussten, wo wir hin sollten. 

Zwei Tische und die offene Küche in einem. Der Orangensaft wurde vor unseren Augen frisch gepresst. Dieses Mal war sogar geheizt.

Im Sommer ist bestimmt ganz toll das Frühstück auf der Terrasse gegenüber dem Katzenhaus mit dem tollen Blick die Straße runter, die ich dann auch noch mal gescannt habe. 

Sabines Bewertung

Wir waren das 2.Mal zu Gast, das kontaktlose Online-Einchecken war einigermaßen okay. Das Zimmer Nr 1 ist noch spartanischer als das Zimmer oben, keine Badtür, keine Duschabtrennung, kein zweites Schränkchen am Bett, keine Ablage im Bad, kein Platz für den Koffer.

Das Bett war sehr gut, Handtücher prima und Duschgel vorhanden. Morgens wurden wir zur vereinbarten Zeit zum Frühstück abgeholt, leider hatte auch dieses im Vergleich zu vor zwei Jahren nachgelassen. Muss man wirklich Kaffee in der Mikrowelle warmmachen?

Die Parkplatzsituation hat sich nicht verbessert, während der gesamten Zeit war nicht ein Platz vor dem Haus verfügbar.

Auch darf man keine Angst vor den engen kleinen Gassen haben, ein wendiges kleines Auto ist absolut von Vorteil!

Auf der Weiterfahrt war das Wetter nicht so gut, es regnete teils fürchterlich. Als es vor Peniscola wieder etwas aufklarte, nahmen wir eine alternative Route über die Landstraße nach Cervera del Maestrat und Calig. Wunderschöne Gegend mit bewaldeten Hügeln. Nicht diese kargen Landschaften, die wir den ganzen Weg über vorher hatten. Hier konnte man günstig Häuser kaufen.

Gegen 16 Uhr kamen wir bei J. Eltern an. Ich parkte wie beim letzten Mal in deren riesigen Garage. Wir konnten tatsächlich auf der Terrasse noch in der Sonne Kaffee trinken.

P hat so tolle Kakteen und Dickblatt Gewächse auf der Terrasse.

Da ich kein Spanisch kann, war die Unterhaltung nicht ganz so einfach. P und ich versuchten es auf English. M wurde immer schneller in Spanisch, weil sie meinte Sabine verstand alles gut. Ich konnte mich mit M kaum unterhalten, ihr Deutsch war schlecht, Englisch kaum, obwohl sie mal eine Lehrerin an einer deutschen Schule war. Die Einzige, die alle 3 Sprachen sprechen konnte war Sabine. Die war Abends dann auch richtig fertig.    


Mittwoch 11. März

Schnell noch mal die Anzeige an der Zapfsäule abfotografiert, damit man später auch sehen kann, was wirklich abgerechnet wird.

Ein letztes Mal Tanken vor der französichen Grenze. Sabine hatte inzwischen es ganz gut drauf für uns Tankstellen zu finden, die sowohl günstig gelegen als auch günstig im Preis waren. Vor der Grenze hatte sie eine Tankstelle gefunden, die Anzahl der Wohnmobile an den Zapfsäulen belegten, dass sie günstig war. Allerdings hatten alle ( Ausländer ?) Probleme mit dem Kassenautomaten. Voll Tanken hiess auch hier, mit der Kreditkarte einen Maximalbetrag ( 120 -200 Euro ) freizugeben und je nach Abnahme, wurde man dann wirklich belastet. Für das Protokoll und festgehalten im Bild, wir tankten für unglaubliche 1,54 €/l. In Deutschland sind die bei 1,94 bzw weit über 2 Euro. Leider pass in den Tank vom T-Roc nicht so viel rein, wie beim Passat.

In Frankreich begannen dann gleich wieder die Abschnitte der mautpflichtigen Autobahn. Liste der Kosten unten.

Es ging auf dem Rückweg die mautfreie Autobahn A75 nach Milau. Eigentlich war dort eine Übernachtung vorgesehen, aber es schüttete und war kalt. Damit machte in Halt hier schon um 15 Uhr keinen Sinn. Also weiter. Es ging dann gebührenpflichtig über Clermont-Ferrand weiter. Wir entschieden bis Paray durchzufahren.  

Vor unserer Abfahrt nach Paray el Monial dann seltsame Brücken über der Autobahn, wie bei uns die LKW Maut. Schilder nur auf französisch an der Seite. Ich verstand nichts. Erst am Ende meinte Sabine, da steht etwas von ‚vergessen sie nicht zu bezahlen‘ auf französisch. Nix auf Englisch für Leute, die kein Französisch können. 

Wir fragten am Hotelempfang nach. Die waren vorbereitet und konnten uns helfen.

Im Free-Flow-System gibt es keine Mautstationen, an denen eine direkte Zahlung möglich wäre. Anhalten und Ticket ziehen sind nicht nötig. Die Fahrzeuge werden elektronisch gescannt und die Kennzeichen automatisch erfasst.

Kleiner Rundgang durch den Ort.

Und natürlich zur besten Pizzeria in ganz Frankreich, deshalb waren wir hergekommen.

Die Flasche Wein in der Selbstbedienung für 13 Euro. 


Donnerstag 12. März

Und wieder war das Zimmer recht klein, auch im Bett mussten wir uns wieder um eine Decke streiten 😉 Dafür war das Frühstück für den Aufpreis von 10 Euro wieder super. Dreimal waren wir jetzt schon hier im Hotel. Fünf Mal waren wir schon in in Paray, wobei wir 2 Mal mit dem Wohnmobil hier waren.

Bevor es wieder in den Wagen ging und auf die Autobahn ging, noch ein Spaziergang durch dieses wirklich reizvolle Paray, von dem Sabine so angetan ist. 

Ich scannte noch mal den Kreuzgang im Innenhof vom Dom. 

Sabine managte den Bezahlvorgang von dem Free-Flow Autobahngebühren System. Tatsächlich liess sich die Anwendung auf deutsch umstellen. Und ganz neu war das System auch nicht, nur für uns neu. Wir hatten davon noch nie gehört.

Sabines Bewertung vom Hotel

Neues sehr liebevoll eingerichtetes Hotel in sehr ruhiger Lage. Frühstücksbüffet reichhaltig, Abends Möglichkeit im Restaurant zu essen. Personal mehrsprachig und sehr zuvorkommend. Gerne wieder!

März 26:

Wir waren auf dem Rückweg wieder dort, es ist einfach wunderbar! Die Zimmer sind relativ klein, aber liebevoll eingerichtet. Das Personal ist sehr nett und hilfsbereit, englisch ist kein Problem.

Das Frühstück ist sehr gut.

Gerne würde ich sechs Sterne vergeben!

Eine WhatsApp Nachricht an Freunde:

Ich finde das alles nicht mehr witzig. Wir sind gerade aus Frankreich zurück nach Hause gekommen. Spanien und selbst Frankreich !!! sind beim Tanken billiger. Zuletzt in Frankreich, die immer so viel teurer waren als D für 1,67 €/l . Schock dann in Deutschland zuletzt in Bühl für 1.97 €/l. Bild an Spanischer Grenze. 


Eigentlich haben wir uns selten so wenig auf Deutschland gefreut. Die Autobahnen wieder brechend voll, die Raser ( später als es freier wurde ) mit 200 Sachen an einem vorbei oder im Nacken. Ich kann Pepe gut verstehen, warum er in Deutschland so ungerne Auto fährt. Sabine managte dann noch einen 4 spurigen Stau rund um Frankfurt, aber Dank der neuen Distanz und Anfahr-Automatik kein Problem. 

Um 22 Uhr waren wir nach 1104 Kilometern wieder zuhause. 12 Stunden Reisezeit ab Paray. 

1.100 Kilometer, so weit sind wirlange nicht mehr an einem Stück gefahren ? Das längste, was ich erinnere, war die Rückfahrt von Luca nach Buchholz mit ca 1200 Kilometern, damals noch im Passatmit den Kindern hinten drin. 

Im Haus waren es 14 Grad, draußen 8 Grad. Fast wie in Torrox:(

Wasser im Heizungskeller. 

Ca 6.000 Kilometer war der ganze Trip. 6,5 Liter im Schnitt. 


Hat Spanien auch eine gesetzliche Regelung, dass die Preise an den Tankstellen nur einmal am Tag geändert werden dürfen ?

Grok

Nein, Spanien hat keine solche gesetzliche Regelung.

Im Gegensatz zu Österreich (wo Preiserhöhungen an Tankstellen nur einmal pro Tag erlaubt sind) oder der aktuellen Diskussion in Deutschland gibt es in Spanien keine Beschränkung auf die Häufigkeit von Preisänderungen an den Zapfsäulen. Die Tankstellenbetreiber dürfen die Preise für Benzin, Diesel und andere Kraftstoffe mehrfach am Tag frei anpassen – nach oben oder unten.

Die einzige Pflicht ist die Transparenz: Jede Tankstelle muss ihre aktuellen Preise dem Ministerium für den ökologischen Wandel (MITECO) melden. Diese Daten werden im offiziellen Geoportal Gasolineras (geoportalgasolineras.es) veröffentlicht und alle fünf Minuten automatisch aktualisiert. Du kannst dort in Echtzeit die günstigste Tankstelle in deiner Nähe finden – Preise ändern sich also sichtbar häufig.

In Krisenzeiten (wie aktuell durch den Nahost-Konflikt) diskutiert die spanische Regierung eher Steuersenkungen, mögliche Preisobergrenzen oder Hilfen für Verbraucher und Transport, aber keine tägliche Änderungslimitierung. Die Preise bleiben marktgetrieben, mit starker Überwachung durch die Wettbewerbsbehörde CNMC gegen Missbrauch.

Falls du aktuelle Preise oder eine bestimmte Region suchst: Das Geoportal ist das beste Tool dafür.


Autobahn in Frankreich, Mautgebühren

Hinfahrt über Lyon

Belfort 3.10

Dole 12,60

Lyon 18

Narbonne 43

Perpignon 11

Summe 84 €

Zurück über Kostenfreie A75 und Milau

Beziers 15.90

Millau 11.30

CF 7.70 

Paray 4.20 über Web Anwendung 

Belfort 20,70

Mulhause 3,10 €

Summe 63 € 

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