Italien Anreise ab Sigmaringen

Donnerstag 4. September – nach Sigmaring

Relativ früh aufgestanden, Geli wollte Andreas vom Frankfurter Flughafen abholen.

Wir tankten noch in Flein und gingen Lebensmittel einkaufen.

Über die Autobahn ging es an Stuttgart vorbei und kurz vor der mir so gut bekannten Strecke zum Stuttgarter Flughafen ging es gen Süden in die Schwäbische Alb.

Zwischenziel war das Schloss Lichtenstein. Leider etwas Regen und ein nahendes Gewitter. 

Toller Ausblick

Aber ernüchternd war, dass das Schloss nicht so alt war, wie es aussah.

Weiter hoch und runter durch die Schwäbische Alb nach Sigmaringen. 

Zu unser Überraschung lag Sigmaringen an der Donau. Das hatten wir bei der Reservierung des Campingplatzes gar nicht bemerkt. 

Nette Begrüßung am Empfang des Platzes. Ein Ehepaar, dass tatsächlich noch Camping macht, wenn ihr Platz hier für den Winter geschlossen ist. 

Das das Gewitter nahte, machten wir nur einen kurzen Ausflug durch den Ort. Mehr müssen wir die nächsten Tage machen, denn wir haben spontan um einen Tag verlängert. 


Freitag 5. September – Sigmaringen

Durch den Regen und das kurze Gewitter hatte merklich abgekühlt. 14 Grad waren es nur noch draussen. 

Wir hatten uns eine schöne Rundtour ausgesucht, erst endlang der Donau nach Inzigkofen, dann in die Alb und zurück nach Sigmaringen.

Wir kamen aber nicht weit, nur bis zum Donaudurchbruch in Inzigkofen. Fahrräder oben am Kloster abgestellt und zu Fuß runter bis zur Teufelsbrücke. 

Dann ging es noch schön an der Donau entlag, bis plötzlich der Regen kam. Unter der Brücke der Bundesstraße konnten wir Schutz suchen. Wir entschieden umzukehren und das war gut so, denn es fing wieder an und wir waren ziemlich nass, als wir am Wagen wieder an kamen. Ein Tee musste uns wärmen.   

Der Tag war bestimmt durch den weiteren Regen. 


Samstag 6. September – Sigmaringen

Um 11 Uhr wollten wir an der Stadtführung teilnehmen. Es war wieder schön geworden und der Ort zeigte sich von der besten Seite.

Ein netter junger Mann aus Sigmaringen, der auch Geschichte studiert hatte, führte uns durch die Altstadt von Sigmaringen und die Geschichte der Hohenzollern. 

Die katholische Kirche

Die Burg, später das Schloss der Hohenzollern 

Vieles haben wir über die Zusammenhänge auch mit Preussen heute gelernt.

Nachmittags Lebensmittel einkaufen für die nächsten Tage in der Schweiz, denn dort soll es recht teuer sein.

Eigentlich denkt man, dass ist hier ein ruhiger Ort. Wir bekamen aber mit, dass einer der Campingwagenbesitzer, ein paar Plätze weiter von unserem, der seinen Bus oben an der Straße abgestellt hatte, die Reifen über Nacht zerstochen worden waren 🙁 

Gegen Abend noch eine kleine Radtour nach Sigmaringen Dorf, keine 5 Kilometer entfernt.

Abends gab es selbstgegrillte Hamburger, das kann ich inzwischen recht gut und es ist ein schönes Essen ohne viel Aufwand. 

Aber zum Abends lange draussen sitzen war es noch zu feucht.

Wir sind noch nicht mal eine Woche unterwegs und haben schon wieder so viel erlebt und geleernt